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TU Berlin

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E-Bus Berlin

Lupe [1]

Das Förderprojekt "E-Bus Berlin" ist seit dem 30.09.2016 abgeschlossen. Die Projektwebsite e-bus.berlin [2] wurde am 30.08.2017 aus dem Netz genommen. Wir werden in Kürze die wichtigsten Informationen von der Projektwebsite auf diese Seite übertragen. Für eventuelle Unannehmlichkeiten durch die Abschaltung der Projektseite bitten wir um Verständnis. Die E-Busse befinden sich weiterhin auf der BVG-Buslinie 204 im regulären Einsatz.

Ziel des Verbundprojektes E-Bus Berlin ist es, eine Buslinie in Berlin komplett elektrisch zu betreiben. Zum Einsatz kommen vier Busse, deren Batterien an den Endhaltestellen mit dem induktiven Ladesystem Bombardier PRIMOVE zwischengeladen werden. Der mehrmonatige Testbetrieb im Alltag, welcher am 31.08.2015 aufgenommen wurde, wird wissenschaftlich begleitet und hinsichtlich Umweltbilanz, Wirtschaftlichkeit und Nutzerakzeptanz bewertet. Zur Entwicklung und Produktion dieser neuartigen Fahrzeuge wurde ein leistungsfähiges Konsortium, bestehend aus BVG, TU Berlin, Solaris Bus & Coach S.A., Bombardier Transportation GmbH und Vossloh Kiepe GmbH gebildet. Die beteiligten Industriepartner beabsichtigen die innovative Technologie zeitnah zur Marktreife zu bringen. Das Projekt "E-Bus Berlin" wird hierbei wichtige Erkenntnisse liefern, welche Schritte zur breiten Vermarktung des Systems noch notwendig sind und unten welchen Rahmenbedingungen ein wirtschaftlicher Betrieb von elektrischen Bussystemen realisiert werden kann.

Im Vorfeld des Projekts wurde am Fachgebiet MPM eine technische Machbarkeitsstudie erstellt, in der verschiedene technologische Lösungsmöglichkeiten für E-Bus-Systeme analysiert wurden. Die Untersuchung ergab, dass ein Konzept mit induktiver Zwischenladung im Betrieb als beste technische Lösung für Berlin zu präferieren ist.

System Simulation

Simulationsmodell
Lupe [3]

Für die Systemauslegung des Elektrobusses ist eine genaue Kenntnis des Energieflusses notwendig. Am Fachgebiet Methoden der Produktentwicklung und Mechatronik wird hierfür ein geeignetes Simulationsmodell entwickelt.

Eingangsgrößen sind das gemessene Streckenprofil (Weg, Geschwindigkeit, Beschleunigung über der Zeit), die Systemeigenschaften der einzelnen Komponenten (E-Motor, Batterie, HVAC, Ladesystem, rekuperatives Bremssystem) und die Umgebungstemperatur. Die Anforderungen nach „Alltagstauglichkeit“ insbesondere auch unter Einsatzbedingungen im Winter (erhöhter Energiebedarf durch Heizung) und im Sommer (erhöhter Energiebedarf durch Klimatisierung) werden dabei berücksichtigt.

Mit diesem Modell wird die Auslegung der Systemkomponenten unterstützt und die gewählte Speicherkapazität der Batterie abgesichert. Ziel ist es durch eine Analyse und Berücksichtigung von maßgeblichen Rahmenbedingungen anstehende Probleme frühzeitig zu identifizieren und ihre Lösung voranzutreiben.

Evaluation of System Operation

Die TU Berlin erfasst die relevanten Betriebsdaten der Busse. So wird sichergestellt, dass die im Projekt gesammelten Erfahrungen für die weitere Optimierung sowohl der eingesetzten Technologien als auch des Betriebs zur Verfügung stehen. Die Betriebsdatenauswertung ermöglicht z.B. detaillierte Analysen der Wirtschaftlichkeit und der Umweltbilanz im Vergleich mit anderen Antriebsformen.

Mit Hilfe eines Total Cost of Ownership (TCO) Modells werden die Technologiekosten über die Betriebslaufzeit ermittelt. Dies ermöglicht einen Kostenvergleich mit verschiedenen Antriebskonzepten. Ein weiter Schwerpunkt liegt auf der Erstellung von TCO-Prognosen basierend auf potentiellen zukünftigen Szenarien. Die Inputparameter des TCO-Modells werden hierbei stochastisch berücksichtigt, so dass die Ereignisse über eine Wahrscheinlichkeitsverteilung abgebildet werden. Das Modell stellt ein geeignetes Werkzeug zur Technologieplanung dar, in dem es verschiedene Szenarien in einem Modell abbilden kann.

Ansprechpartner/in

M.Sc. Tu-Anh Fay
+49 (0)30 314-75790
Raum H 4133
E-Mail-Anfrage [4]

Dipl.-Ing. Dominic Jefferies
+49 (0)30 314-28434
Raum H 4119
E-Mail-Anfrage [5]
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