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TU Berlin

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Optimierung von Crashboxen in der frühen Phase der Produktentwicklung

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In der frühen Phase der Produktentwicklung wird ein Großteil der Kosten auf Basis begrenzter Informationen und Kenntnisse des Produktes festgelegt. Während dieser Phase besteht damit das größte Potential, um an den Bauteilen Optimierungen oder Änderungen kostengünstig umzusetzen.

In klassischen Produktentstehungsprozessen (PEP) ist die Möglichkeit zur umfassenden Optimierung in der frühen Phase allerdings begrenzt, da die notwendigen, aussagekräftigen CAD-Geometrien und CAE Simulationsmodelle erst später im Produktentwicklungsprozess zur Verfügung stehen.

Für ein und dieselbe Funktion/Komponente existieren oft unterschiedliche Lösungen. Bei PKW-Crashboxen sind zum Beispiel mehr als 10 fundamental unterschiedliche Konzepte bekannt, obwohl sich die grundsätzliche Funktion nicht unterscheidet. Da hier offensichtlich noch keine „Standardlösungen“ existieren, werden in dem vorgestellten Forschungsvorhaben Crashboxen als Anwendungsfeld für Optimierungen in der frühen Phase der Produktentwicklung betrachtet.

Bisherige Optimierungsansätze von Crashboxen beschränkten sich zumeist auf singuläre Faktoren wie Querschnittsänderungen, Gewichtsreduktion, Crash-Verhalten oder den Einfluss der Vernetzungsqualität auf das Simulationsergebnis. Im Rahmen eines Promotionsvorhabens soll ein umfassendes Verständnis zum Aufbau und Verhalten von Crashboxen erzeugt werden.

Durch den Einsatz von hochparametrischer Software wie z.B. SFE CONCEPT oder CATIA V5 können viele Varianten, in der frühen Phase des PEP generiert und anschließend analysiert werden. Die Parametrierung ermöglicht zudem den Einsatz von Optimierungsalgorithmen.

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